Häufige Fragen

Ich interessiere mich für das StadtteilBotschafter-Stipendium - weiß aber nicht, ob meine Idee gut genug ist bzw. ich habe noch gar keine konkrete Idee. Was soll ich tun?                                                                                          Ganz einfach: Melde Dich bei uns! Dann sprechen wir mit Dir über Deine Idee oder Dein grundsätzliches Interesse und schauen ganz individuell, was wir für Dich tun können. Bei wem Du Dich melden kannst? - Bei Silja Flach (Tel.: 069 789 889 37 oder unter flach(at)sptg.de) oder Konrad Dorenkamp (Tel. 069 789 889 21 oder unter dorenkamp(at)sptg.de).

Ich wohne nicht in dem Stadtteil, für den ich mich engagieren will – darf ich mich bewerben und wenn ja, für welchen Stadtteil?
Das ist kein Problem. Denn: Du sollst Deine Idee dort umsetzen können, wo Du einen Bedarf siehst. Das kann direkt vor Deiner Haustür sein, oder aber in einem anderen Stadtteil. Zum Beispiel dort, wo du zur Schule gehst, arbeitest oder studierst oder aus anderen Gründen viel Zeit verbringst. Stell in Deiner Bewerbung dar, weshalb Du Dich für den gewählten Stadtteil entschieden hast.

Meine Projektidee soll in mehreren Stadtteilen stattfinden – darf ich mich bewerben?
Grundsätzlich sollte Deine Idee einem Stadtteil gelten. Manchmal lässt sich das aber schwer abgrenzen oder Deine Idee gilt sogar für die ganze Stadt. Am besten nimmst Du telefonisch zu uns Kontakt auf (069 789 889 37 oder 069 789 889 21) und erzählst uns von Deiner Idee. Gemeinsam finden wir eine Lösung.

Ich habe mit der Durchführung meines Projektes bereits angefangen / mein Projekt existiert bereits – darf ich mich bewerben?
Dein Projekt sollte im besten Fall auf einer Idee beruhen, die es in dem Stadtteil, für den Du das Projekt planst, noch nicht gibt. Es sollte innerhalb der Laufzeit des Stipendiums (18 Monate) auf den Weg gebracht werden können. Du solltest Dir bereits vor der Bewerbung Gedanken über die Durchführung des Projekts gemacht haben. Das Stipendium ist jedoch nicht als Anschlussfinanzierung für bereits bestehende Projekte gedacht.

Mein Projekt wird länger dauern als die Stipendienlaufzeit – kann ich mich bewerben?
Ja. Dein Projekt sollte möglichst innerhalb der Stipendienlaufzeit auf den Weg gebracht werden können, kann aber durchaus auch länger dauern.

Ich will das Projekt zusammen mit anderen durchführen – darf ich mich bewerben? Was habe ich dabei zu beachten?
Du kannst Dich allein oder auch im Tandem mit einem Partner bei uns bewerben. Bewerbungen als Gruppe, mit mehr als zwei Personen, sind nicht möglich. Wir wissen jedoch, dass viele Projekte nur gemeinsam mit anderen durchgeführt werden können. Wir finden es gut, wenn Du bei der Verwirklichung Deines Projekts mit anderen zusammenarbeitest. Wichtig ist jedoch, dass maximal zwei Personen die Leitung bei der Durchführung des Projektes übernehmen und von der Stiftung gefördert werden.

Ich will das Projekt in Zusammenarbeit mit einer Institution / Organisation (z.B. Schule oder Sportverein) durchführen – darf ich mich bewerben? Was habe ich dabei zu beachten?
Es können sich nur Privatpersonen, keine Organisationen oder Institutionen bei uns bewerben. Entscheidend ist, dass Du als StadtteilBotschafter die Leitung des Projektes innehast. Außerdem ist wichtig, dass Dein Projekt vielen Menschen im Stadtteil zu Gute kommt und über die Vereinsgrenzen in den Stadtteil ausstrahlt. Bitte gib in Deiner Bewerbung an, falls es eine Institution gibt, die Dich unterstützen möchte.

Ich bin bereits Stipendiat bei einer anderen Stiftung – darf ich mich trotzdem bewerben?
Auch wer von einer anderen Stiftung bereits ein Stipendium erhält oder erhalten hat, kann sich als StadtteilBotschafter bewerben. Du solltest dies jedoch unbedingt in Deiner Bewerbung erwähnen.

Ich bin 15 Jahre alt. Was ist dann anders?
Wenn Du mindestens 15, aber noch nicht 17 Jahre alt bist, kannst Du JUNIOR StadtteilBotschafter werden. Als JUNIOR StadtteilBotschafter kannst Du eine Projektidee verwirklichen, wenn Dich ein Lehrer oder eine Lehrerin an Deiner Schule begleitet und berät. Dein Projekt kann an Deiner Schule stattfinden und trotzdem auch für die Menschen im Stadtteil sein.
Wenn Du Dich für dieses Angebot interessierst, solltest Du einen Lehrer/eine Lehrerin darauf ansprechen und ihm/ihr von dieser Möglichkeit erzählen. Wichtig: Wenn Dich ein Lehrer/eine Lehrerin begleitet, unterstützt die Stiftung  Dich als StadtteilBotschafter ebenso wie Deinen Lehrer/Deine Lehrerin.

ZUM BEWERBUNGS­VERFAHREN

Wann und bis wann kann ich mich bewerben?
Aktuell läuft bis Februar 2017 die Bewerbungsphase für eine neue StadtteilBotschafter-Generation. Alle wichtigen Informationen findest Du HIER.

Wie detailliert muss die Projektskizze sein?
Erst einmal vorweg: Du kannst uns gerne kontaktieren, bevor Du Deine Bewerbung abschickst. Wir unterstützen Dich gerne beim Erstellen der Projektskizze!               Im Rahmen der Bewerbung über das Onlineformular bitten wir Dich um eine Projektskizze. D. h. wir wollen mehr über Deine Idee wissen, indem wir Dich bitten, etwas dazu zu schreiben, wo Dein Projekt stattfinden soll, mit wem Du arbeiten willst (Zielgruppe), was genau Du machen möchtest (Beschreibung der Idee) und was Du meinst, wofür Du das Projektgeld ausgeben würdest, das Du von uns im Rahmen des Stipendiums erhältst. Je konkreter Du uns Deine Idee beschreibst, desto besser. Manche brauchen dafür viele Worte, manche weniger. Deshalb kannst Du im Onlineformular so viel schreiben, wie Du brauchst. Es ist genug Platz dafür.

Bekomme ich eine Bestätigung über den Eingang meiner Bewerbung?
Alle Bewerber bekommen nach Eingang der Bewerbung per Email oder Post eine Bestätigung zugesandt.
 

ZUM AUSWAHLVERFAHREN

Wann und wie läuft das Auswahlverfahren?
Nähere Informationen findest Du HIER.

 

ZUM ABLAUF DES STIPENDIUMS

Für welche Stadtteile kann man sich als StadtteilBotschafter bewerben?
Du kannst Dich für jeden der 46 Frankfurter Stadtteile bewerben. Eine Ausnahme bilden die Stadtteile Flughafen, Schwanheim und Bahnhofsviertel. Den Stadtteil Flughafen rechnen wir zum Stadtteil Sachsenhausen hinzu. Den Stadtteil Schwanheim teilen wir in Schwanheim und die Siedlung Goldstein. Das Bahnhofsviertel wird zum Gutleutviertel hinzugerechnet. Hier eine Liste der Stadtteile, für die Du Dich als StadtteilBotschafter bewerben kannst

Altstadt – Bergen-Enkheim – Berkersheim – Bockenheim – Bonames – Bornheim – Dornbusch – Eckenheim – Eschersheim – Fechenheim – Frankfurter Berg – Gallus – Ginnheim – Goldstein – Griesheim – Gutleutviertel/Bahnhofsviertel – Harheim – Hausen – Heddernheim – Höchst – Innenstadt – Kalbach-Riedberg – Nied – Nieder-Erlenbach – Nieder-Eschbach – Niederrad – Niederursel – Nordend – Oberrad – Ostend – Praunheim – Preungesheim – Riederwald – Rödelheim – Sachsenhausen – Schwanheim – Seckbach – Sindlingen – Sossenheim – Unterliederbach – Westend – Zeilsheim

Wofür darf ich das Geld, das ich im Rahmen des Projektstipendiums bekomme, ausgeben? Muss ich das ganze Geld ausgeben?
Das Geld, das wir den Stipendiaten für ihre Projekte zur Verfügung stellen, muss für das Projekt ausgegeben werden. Grundsätzlich sind alle Kosten anrechenbar, die für die unmittelbare Vorbereitung, Umsetzung und Durchführung des Projekts notwendig sind. Wenn Du weniger Geld als die 3.000 € für Euer Projekt benötigst, bleiben die restlichen Mittel bei der Stiftung. Alle Sachmittel, die im Rahmen des Projekts angeschafft wurden, müssen nach Abschluss des Projekts an eine gemeinnützige Einrichtung im Stadtteil übergehen oder bleiben im Besitz des ehemaligen StadtteilBotschafters – falls das Projekt nach Ablauf des Stipendienzeitraums weitergeführt wird.

Wie funktioniert die Abrechnung der Projektmittel? Wann bekomme ich das Geld?
Zu Beginn des Stipendiums entwickelst Du mit Hilfe der Trainer und Mentoren einen konkreten Zeit- und Finanzplan. Anhand dieses Plans stimmen wir dann mit jedem Stipendiaten einzeln ab, wann er oder sie die Mittel für sein Projekt benötigt und erhält. Die Projektmittel werden dann auf ein extra dafür eingerichtetes Projektkonto überwiesen. Wichtig ist, dass Du für die Ausgaben, die Du im Rahmen des Projektes machst, einen Beleg behältst. Am Ende der Projektlaufzeit musst Du diese Belege bei der Stiftung einreichen und nachweisen, wie viel Geld für welchen Zweck ausgegeben wurde.

Wie viel Zeit muss ich für mein Stipendium einplanen?
Am wichtigsten ist, dass Du Dir vorher genau überlegst, wie viel Zeit Du für die Verwirklichung Deines Projektes benötigst. Erfahrungsgemäß musst Du mit durchschnittlich zwei Stunden pro Woche rechnen. Alternativ und je nachdem welche Art von Projekt Du durchführst, kannst Du natürlich auch während der Ferien Deine Hauptzeit in die Arbeit am Projekt stecken. Wie viel Zeit das Programm darüber hinaus in Anspruch nehmen wird, kannst Du dem Zeitplan des Stipendienprogramms entnehmen.

Muss ich an allen Terminen teilnehmen?
Wir erwarten von Dir, dass Du an den im Programm beschriebenen Seminaren und Veranstaltungen teilnimmst, weil Du hier wichtige Informationen zur Umsetzung Deines Projekts erhältst. Wenn Du als StadtteilBotschafter bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft angenommen wirst, unterzeichnest Du in der Annahmeerklärung unter anderem den Punkt: „Ich nehme an allen als verbindlich gekennzeichneten Veranstaltungen des Stipendienprogramms teil“.